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Vermögen

Was übrig bleibt, in Ruhe arbeiten lassen: erst absichern, dann Reserve, dann Altersvorsorge und ETF. Pragmatische Antworten ohne Get-Rich-Quick-Versprechen.

Vermögen aufbauen beginnt für Selbstständige nicht beim ETF, sondern eine Stufe früher. Ohne Arbeitgeber fehlen Lohnfortzahlung, Arbeitslosengeld und meist die gesetzliche Rente. Deshalb kommt die Reihenfolge vor der Produktwahl:

Die Reihenfolge, die sich bewährt hat

  1. Krankenversicherung klären — gesetzlich oder privat, und was das für die Beiträge bedeutet.
  2. Arbeitskraft absichern — wann eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbstständige sinnvoll ist.
  3. Notgroschen aufbauen — sechs bis zwölf Monate Fixkosten auf Tagesgeld, getrennt von der Steuer-Rücklage.
  4. Altersvorsorge ordnen — Rürup, ETF oder Versorgungswerk: in welcher Reihenfolge sich was lohnt.
  5. ETF-Sparplan einrichten — wie ein Sparplan zu schwankendem Einkommen passt.

Was du zu Steuern auf Erträge wissen solltest

  • Abgeltungsteuer: 25 % auf Zinsen und Kursgewinne, plus Solidaritätszuschlag (§ 32d EStG).
  • Sparer-Pauschbetrag: 1.000 € im Jahr bleiben steuerfrei, für zusammen veranlagte Paare 2.000 € (§ 20 Abs. 9 EStG).
  • Einlagensicherung: Tagesgeld ist bis 100.000 € je Einleger und Bank geschützt (§ 8 EinSiG).

Wir vermitteln keine Finanzanlagen. Für eine Anlageentscheidung im Einzelfall sind Honorarberater nach § 34h GewO oder Verbraucherzentralen die richtige Adresse.

Aktuelle Beiträge zu Vermögen


Hinweis: Die Inhalte auf kapitalruhe.de dienen der Information und persönlichen Meinungsbildung. Sie ersetzen keine individuelle Steuer-, Anlage- oder Versicherungsberatung. Wo es um deinen konkreten Einzelfall geht, ist der Gang zu einem zugelassenen Berufsträger (Steuerberater, §34h-Honorarberater, Versicherungsmakler) die einzig sinnvolle Antwort. Stand der allgemeinen Aussagen: jeweils im Beitrag genannt.